Afrikanischer Milchbaum
Euphorbia trigona
Eine hohe säulenförmige Sukkulente mit dunkelgrünen dreikantigen Trieben, kleinen Blättern und Dornen, die in Innenräumen bis zu 2 Meter hoch werden kann.
Das Wichtigste auf einen Blick
-
Gießen
Alle 10 Tage
-
Licht
Hell, indirektes Licht
-
Luftfeuchtigkeit
30–50 %
-
Temperatur
15–30 °C
So pflegst du deine Afrikanischer Milchbaum
Alles, was du brauchst, damit deine Afrikanischer Milchbaum gesund bleibt: Gießen, Licht, Luftfeuchtigkeit, Düngen, Umtopfen und Schneiden.
Euphorbia trigona ist eine imposante Sukkulente aus Zentral- und Westafrika. Ihre aufrechten, dreikantigen Triebe tragen zwischen kurzen Dornenpaaren kleine ovale Blätter. Sie wird häufig mit einem Kaktus verwechselt, unterscheidet sich aber durch ihren für Wolfsmilchgewächse typischen weißen Milchsaft. Sie wächst rasch und kann im Innenraum 2 Meter Höhe erreichen, wobei sie einen regelrechten Miniaturbaum mit zahlreichen Verzweigungen bildet. Die Sorte 'Rubra' zeigt ein besonders attraktives purpurfarbenes Laub.
Afrikanischer Milchbaum richtig gießen
Alle 10 Tage
Mäßig gießen, sobald das Substrat in den oberen Zentimetern trocken ist. Zwischen den Wassergaben antrocknen lassen. Im Winter deutlich reduzieren (etwa einmal im Monat).
So erkennst du, dass sie Wasser braucht
- Substrat in den oberen 3–4 cm trocken
- Kleine Blätter beginnen abzufallen
- Haupttrieb ist ganz leicht weniger fest
Wie viel Licht braucht Afrikanischer Milchbaum?
Hell, indirektes Licht
Helles indirektes Licht bis mäßige direkte Sonne. Verträgt auch mittleres Licht, wächst dann aber langsamer. Intensive Sommersonne kann die Triebe verbrennen.
- Verträgt direkte Sonne
- 2 bis 6 Std. pro Tag
- Geeignete Ausrichtungen
- Osten, Südosten, Süden, Südwesten, Westen, Nordwesten
Luftfeuchtigkeit und Besprühen
30–50 %
Niedrig bis mittel (30–50 %). Passt sich trockener Raumluft gut an. Kein Besprühen erforderlich. Die Pflanze verträgt trockene Luft gut.
Düngen und Dünger
Alle 30 Tage
Von Frühling bis Herbst monatlich düngen. Im Winter aussetzen. Regelmäßige Düngung fördert kräftiges Wachstum.
- Empfohlener Dünger
- Flüssigdünger für Kakteen und Sukkulenten in Standarddosierung. · 2-7-7
Afrikanischer Milchbaum umtopfen
Alle 24 Monate
Dicke Handschuhe tragen — der Latexsaft ist stark reizend. Einen schweren, stabilen Topf verwenden, da die Pflanze hoch wächst. Gut drainierendes Kakteensubstrat. Vor dem ersten Gießen einige Tage abtrocknen lassen. Bei Hautkontakt mit dem Saft sofort mit Wasser abspülen.
- Wann
- Frühling
- Pflanzerde
- Kakteen- und Sukkulentenerde
- Beimischen
- Perlit, grober Sand, Bims
Die typischen Anzeichen
- Pflanze wird instabil und kippt
- Wurzeln treten aus dem Topfboden aus
- Pflanze ist zu hoch geworden, um vom Topf noch stabil gehalten zu werden
Afrikanischer Milchbaum schneiden
Im Frühling, wenn die Pflanze zu hoch wird oder um die Verzweigung zu fördern. Handschuhe tragen und die Augen schützen. Mit einem sauberen Messer auf der gewünschten Höhe schneiden. Kaltes Wasser oder Asche auf die Schnittstelle geben, um den Latexfluss zu stoppen. Stecklinge eine Woche antrocknen lassen und dann neu einpflanzen.
Im Lauf des Jahres
Gießen ist nicht ein für alle Mal festgelegt: Es folgt dem Licht und dem Wachstum. Rechne mitten im Winter mit 20 Tagen zwischen zwei Gießvorgängen, in der Wachstumsphase mit 8.
- 15 J
- 15 F
- 10 M
- 9 A
- 8 M
- 8 J
- 8 J
- 8 A
- 9 S
- 10 O
- 15 N
- 20 D
Aktives Wachstum · Tage zwischen Gießvorgängen
Giftigkeit
Giftig für Tiere und Menschen. Der milchige Latexsaft reizt Haut, Augen und Schleimhäute stark. Aufnahme verursacht schwere Magen-Darm-Beschwerden. Beim Umgang Handschuhe tragen.
Gut zu wissen
- Trotz ihres kakteenähnlichen Aussehens ist Euphorbia trigona keine Kaktee, sondern eine afrikanische Wolfsmilch — die Dornen sind umgebildete Nebenblätter und keine echten Kakteenstacheln.
- In Westafrika wird diese Pflanze traditionell als Schutzhecke um Dörfer gepflanzt, da ihr giftiger und reizender Saft Tiere vom Durchqueren abhält.
Häufige Fragen zu Afrikanischer Milchbaum
Wie pflegt man Afrikanischer Milchbaum?
Gießen: Alle 10 Tage. Licht: Hell, indirektes Licht. Ideale Luftfeuchtigkeit: 30–50 %. Ideale Temperatur: 15–30 °C. Mäßig gießen, sobald das Substrat in den oberen Zentimetern trocken ist. Zwischen den Wassergaben antrocknen lassen. Im Winter deutlich reduzieren (etwa einmal im Monat).
Wie oft sollte man Afrikanischer Milchbaum gießen?
Alle 10 Tage Mäßig gießen, sobald das Substrat in den oberen Zentimetern trocken ist. Zwischen den Wassergaben antrocknen lassen. Im Winter deutlich reduzieren (etwa einmal im Monat). So erkennst du, dass sie Wasser braucht : Substrat in den oberen 3–4 cm trocken ; Kleine Blätter beginnen abzufallen ; Haupttrieb ist ganz leicht weniger fest.
Wie viel Licht braucht Afrikanischer Milchbaum?
Hell, indirektes Licht Helles indirektes Licht bis mäßige direkte Sonne. Verträgt auch mittleres Licht, wächst dann aber langsamer. Intensive Sommersonne kann die Triebe verbrennen. 2 bis 6 Std. pro Tag
Ist Afrikanischer Milchbaum giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Tiere und Menschen. Der milchige Latexsaft reizt Haut, Augen und Schleimhäute stark. Aufnahme verursacht schwere Magen-Darm-Beschwerden. Beim Umgang Handschuhe tragen. Halte sie außer Reichweite deiner Haustiere und ruf bei Verschlucken eine Tierarztpraxis an.
Warum bekommt meine Afrikanischer Milchbaum gelbe Blätter?
Gelbe Blätter kommen meist von zu viel Wasser: Die Erde bleibt nass und die Wurzeln ersticken. Prüfe, ob der Topf gut abläuft, leere den Untersetzer und lass die Erde abtrocknen, bevor du wieder gießt. Zu wenig Licht oder kalte Zugluft verursachen dasselbe Symptom.
Wann sollte man Afrikanischer Milchbaum umtopfen?
Umtopfen alle 24 monate, idealerweise im frühling. Dicke Handschuhe tragen — der Latexsaft ist stark reizend. Einen schweren, stabilen Topf verwenden, da die Pflanze hoch wächst. Gut drainierendes Kakteensubstrat. Vor dem ersten Gießen einige Tage abtrocknen lassen. Bei Hautkontakt mit dem Saft sofort mit Wasser abspülen.
Auf einen Blick
- Familie
- Euphorbiaceae
- Kategorie
- Sukkulente
- Standort
- Drinnen
- Endhöhe
- 1,8 m
- Wachstum
- Mittel
- Temperatur
- 15–30 °C
- Topfmaterialien
- Terrakotta, Keramik, Kunststoff
- Wachstum
- Ausgewachsen nach 5 Jahren
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